Gesprächspshychotherapie nach Carl R. Rogers
Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut C. R. Rogers (1902-1984) ist der Begründer der klientenzentrierten Gesprächstherapie. Der Klient steht im Mittelpunkt des Gespräches. Rogers vertrat den Standpunkt, dass der Klient um sein Problem weiß, also weiß „wo der Schuh drückt“. Ebenso besitzt er auch die Fähigkeit zu einer eigenständigen individuellen Lösung zu kommen. Diese liegt im Ratsuchenden verborgen.
Drei Merkmale, die die Gesprächstherapie kennzeichnen:
Kongruenz:
Der Berater begegnet dem Ratsuchenden authentisch und echt. Er lässt sich auf die Beziehung mit diesem ein, ohne Vorurteile oder Fassade.
Empathie:
Der Berater besitzt die Fähigkeit, das in Worte auszudrücken was der Ratsuchende mit seiner Aussage eigentlich gemeint hat. Aktives, einfühlsames Zuhören und die Wahrnehmung der Zwischentöne sind dazu notwendig.
Wertschätzung/Annahme:
Dies ist die oberste Priorität von Seiten des Beraters zu dem Klienten. So wie er ist, wird er angenommen und wertgeschätzt. Von Seiten des Beraters werden keine Forderungen, Erwartungen oder Bewertungen an den Klienten gestellt. Der Berater vertraut darauf, dass der Ratsuchende seine eigene Lösung finden wird.
